„Prävention braucht kein Kondom!“ Vortrag beim DÖAK2017

Einen schönen guten Morgen,

Vielen Dank, dass Sie zu einer Zeit in diesen Saal gefunden haben, zu der ich mich meistens gerade mit noch engen Augenschlitzen zur Kaffeemaschine vortaste.

Ich freue mich heute als Vertreter der Community zum Thema Prävention sprechen zu dürfen:

„Prävention braucht kein Kondom!“

Und ich kann ganz wunderbar an den Beitrag von Silke Klumb gestern anknüpfen, die mit der Bemerkungen endete: „Wir müssen uns in der Prävention von der Moral verabschieden.“ Liebe Silke, Du vollkommen recht!

Ich stehe heute hier als HIV-positiver, schwuler Aktivist und Präventionist und ab und an werde ich gefragt, wieso ich als Positiver Prävention mache. Das ist zwar meist schnell beantwortet, aber darin steckt schon auch eine unterschwellige Bewertung meiner Motivation und damit auch Kompetenz. Bei nicht-positiven Kollegen wird die Motivation meist nicht hinterfragt, oder nur dann, wenn man ihnen mehr oder weniger unterschwellig unterstellt, ebenfalls HIV-positiv zu sein. Solche Fragen ärgern mich auch deshalb, weil sie völlig an der Realität vorbei gehen!

HIV-Positive sind zum Glück schon lange nicht mehr nur Patienten, Klienten, oder „die da“. Wir sind Ärzt*innen und Patienten, wir sind Beratende und Ratsuchende, wir sind Forschende und Erforschte. Und ich freue mich, dass wir uns hier heute auf Augenhöhe begegnen und austauschen.

Aber wieso ändert sich die Wahrnehmung einer Person je nach Serostatus?

Ich kann mir das nur damit erklären, dass HIV nicht vom Himmel fällt. Meist müssen wir etwas tun, haben wir etwas getan, um uns HIV zu holen. Und darin steckt dann eine Bewertung dieses „Holens“, also des Verhaltens.

Ich habe natürlich auch in die Wikipedia geschaut und nach einer Definition von Moral gesucht. Dort ist zu lesen, dass mit Moral ein Bereich von praktischen Wertvorgaben und Handlungsprinzipien verbunden ist und „eine so verstandene Unterscheidung von Moral und Unmoral nicht beschreibend, sondern normativ, also normsetzend ist. Demnach wird mir mit einer solchen Frage indirekt ein unmoralisches Verhalten unterstellt, sonst wäre ich ja gar nicht erst positiv geworden.

Wenn man aber mögliche Umstände einer Infektion thematisiert, gerissene Kondome, Partner ist fremdgegangen, Vergewaltigungen, oder Bluttransfusionen, ändert sich auch die moralische Bewertung. Das ärgert mich dann besonders, weil hier nicht nur eine Beurteilung stattfindet, sondern auch eine nicht gestellte Schuldfrage an der Infektion beantwortet wird.

Was ich allerdings vergeblich suchte, waren sachliche Grundlagen dieses Bewertungssystems. Was also moralisch richtig, oder falsch ist, lässt sich offensichtlich schwer definieren und wird von Philosophie bis Rechtswissenschaft heiss diskutiert.

Eine solche, sehr spannende Debatte haben Sie vielleicht um das Filmexperiment „Das Urteil“ mitverfolgt.

Was hat Moral mit Kondomen und der Prävention zu tun?

In den fast 35 Jahren in denen wir nun HIV-Prävention betreiben, hat sich das Kondom zu einer Art Symbol für moralisch vertretbare schwule Sexualität entwickelt. Als würden wir uns mit der Benutzung von Kondomen wenigstens teilweise moralisch „rein waschen“. So trennt es die moralischen und die unmoralischen Schwulen von einander.

Dabei wissen wir doch, dass das Kondom seine beste Wirksamkeit zur Verhütung von Schwangerschaften entfaltet, dann gegen HIV und erst weit abgeschlagen mit etwa 60% gegen andere sexuell übertragbare Infektionen. Denn Sex ist eben nicht nur Vaginal- und Analverkehr und STIs übertragen sich von Schleimhaut zu Schleimhaut und die haben wir zum Beispiel auch im Mund.

Und obwohl wir die „AIDS-Krise“ in unserer Region erfolgreich überstanden haben, sogar in Reichweite sind AIDS-Erkrankungen zu vermeiden, scheint es unmöglich zu sein uns gegen diese Normsetzung zu behaupten.

Alles was nicht 0815-Fortpflanzungs-Hetero-Sex ist, ist eben noch immer nicht normal und widerspricht damit auch der Moral.

Und wir sind noch immer nicht an einem Punkt angekommen, wo schwuler Sex, der Gebrauch von Drogen, Lust, Rausch und Sexarbeit einfach ein Teil unseres Lebens sein können.

Vor einigen Wochen stellte man mir die Frage nach dem Zusammenhang von Moral und Prävention schon mal und ich habe mit einem Bild geantwortet, dass mir in den Sinn kam: Moral ist ein hohes Ross.

Und je höher das Ross, desto schneller und tiefer fallen wir beim Reiten herunter.

Es ist wie im wahren Leben, jeder Sturz ist mit Schmerzen, Scham und dem Gefühl des Scheiterns verbunden.

Und das passt sehr wohl in unseren thematischen Zusammenhang.

Lust, Sex, Rausch und generell abweichendes Verhalten sind ebenfalls oft mit Scham und Schuldgefühlen verbunden.

Ein weiterer Aspekt ist: Wir werden dazu erzogen ganzes Leben lang dazulernen. Scheitern wir, müssen wir zeigen, dass wir unsere Lektion gelernt haben. Und so wächst im Laufe der Zeit das moralische Ross immer weiter und weiter in die Höhe.

Ein Raucher, der in seiner Tageszeitung immer wieder mit den gesundheitlichen Folgen des Rauchens und den passenden Bildern dazu konfrontiert wird, wird aller Wahrscheinlichkeit nach eher weniger lesen als weniger zu rauchen.

Was dann auch wächst, ist die mit dem Absturz verbundene Scham und der Schmerz des Aufpralls auf den Boden der Realität.

Was solche wiederkehrenden Erfahrungen des Scheiterns für die Psyche und damit auch das Schutzverhalten der Menschen bedeutet, ist hinreichend erforscht und dargelegt:

Diskriminierung und Stigmatisierung beeinträchtigen das (Selbst)Schutzverhalten aus, weil sie uns im Innersten verletzen und das Selbstwertgefühl stören, oder gar zerstören.

Dazu wirkt sich internalisierte Homophobie ebenfalls negativ auf unsere Gesundheit, beziehungsweise auf unser Gesundheitsverhalten aus.

Das Informationssuchverhalten wird beeinträchtigt, Betroffene werden sich also weniger Hilfe bei Fragen rund um Safer Sex oder andere Themen suchen, die mit ihrer als schlecht empfundenen Sexualität zu tun haben. Auch das Testverhalten ist davon konkret beeinträchtigt.

Wer sich aufgrund von moralischen Normen in der Gesellschaft für Sex, die Liebe, oder den eigenen Körper schämt, wird damit nicht offen umgehen, Probleme ignorieren und mögliche Infektionen verschweigen.

Um in der Prävention erfolgreich zu sein, müssen wir neben der sexuellen Gesundheit vor allem auch die seelische Gesundheit der Menschen fördern.

Das ist der Dreh- und Angelpunkt der Prävention und auch der Medizin. Menschen brauchen ein gesundes Selbstwertgefühl, um sich und andere schützen zu können.

Herr Professor Greil hat es in seinem Vortrag zur Eröffnung des Kongresses bereits angesprochen: der medizinische Fortschritt in der HIV-Forschung ist gerannt, wie in kaum einem anderen Forschungsfeld. Aber was war der Motor?

Ich bin überzeugt, dass zumindest zu einem Teil Angst der Antrieb war. Angst vor dem Tod bei den Infizierten und Angst vor der Infektion bei den anderen.

Angst ist eine enorm starke Motivation, aber Angst ist irrational und deshalb ist Angst niemals ein guter Ratgeber.

Denn sie überträgt sich auf die Menschen mit HIV. Und solange wir keine Heilung haben, können wir die Viren nicht vollständig aus unserem Körper entfernen und so bleibt HIV untrennbar ein Teil von uns.

Und so führt diese Angst zu Aus- und Abgrenzung, Entsolidarisierung, Binnendiskriminierung innerhalb der Community und Stigmatisierung von Menschen mit HIV.

Sie sehen, wie wichtig eine diskriminierungs- und angstfreie, empowernde und akzeptierende Umgebung für eine erfolgreiche Prävention ist.

Wir müssen uns also in unserer Arbeit immer wieder vergewissern, was das Ziel unserer Arbeit ist. Und wie und womit wir dieses Ziel erreichen.

Da es hier vorwiegend um Sex-ual-VERKEHR geht, also die Frage nach dem „Verkehrsmittel“.

Das Kondom ist das Verkehrsmittel der Primärprävention und das Ziel ist die „Infektionsvermeidung“.

Ich bin sehr froh, dass wir uns für die Wege einer strukturellen Prävention entschieden haben, denn diese Wege sind so vielfältig wie die Menschen, die wir damit erreichen können.

Und das Ziel der strukturellen Prävention ist die Stärkung der Menschen in ihren Lebenswelten und damit auch in ihren individuellen, ganz persönlichen Entscheidungen.

Sinkende HIV-Infektionszahlen sind hier „nur“ eine Art „Kollateralgewinn“, aber eben nicht das primäre Ziel.

Um das Ziel „Stärkung der Menschen in ihren Lebenswelten und Entscheidungen“ zu erreichen, müssen wir aber zuerst die Hindernisse beseitigen, die uns den Weg versperren. Dazu gehört alles, was Menschen in ihrer Freiheit und Entwicklung einschränkt! Vorurteile und Verurteilungen

UngleichbehandlungDiskriminierung

Stigmatisierung

UND: die normsetzende,

ausgrenzende MORAL

An dieser Stelle möchte ich eines deutlich machen: Wenn ich „Moral“ sage, meine ich auch „Moral“. Ich meine nicht „Ethik“ und ich meine auch nicht „Verantwortung“, denn eigenVERANTWORTLICHE Sexualität braucht selbstverständlich ethische Rahmenbedingungen: Selbstbestimmtheit, Gleichberechtigung, Information und gute, medizinische und psychosoziale Versorgung.

Auf den Wegen der strukturellen Prävention kommen wir an Hans Peter Hauschild nicht vorbei: „Als wenn es beliebig wäre, was wir sexuell geworden sind! Das, worauf wir abfahren, ist die Handschrift unserer Seele.“

Wir müssen also lernen uns und unsere Bedürfnisse zu erkennen und sie anzunehmen. Nur wenn wir uns und auch andere in ihren Bedürfnissen, Wünschen, Träumen und Sehnsüchten – eben in allem, was einen Menschen ausmacht, respektieren und akzeptieren, werden wir an unser Ziel kommen.

Und da haben wir auch unsere Verkehrsmittel:

Information! Empowerment!

Respekt und Akzeptanz

Zugang zum Versorgungssystem!

Antidiskriminierungsarbeit und -politik

Magnus Hirschfeld sagte: „Wissen schafft Akzeptanz“ und Sie hören es heraus, es ist nicht nur ein Kompliment an die Wissenschaft, sie ist hier auch in die Pflicht genommen. Wissen zu schaffen, es zu vergrößern und zu vermitteln, und so Respekt und Akzeptanz fördern, das ist auch die Aufgabe der Wissenschaft – und so leistet die Wissenschaft einen unerlässlichen Beitrag zur Prävention.

Aber zurück zur Moral. Moral setzt Normen.

Und wer von der Norm abweicht, ist auch heute noch von Abwertung, Diskriminierung und Gewalt betroffen. Konservative Strömungen in der Politik bedrohen nicht nur in der Prävention die Errungenschaften der letzten Jahre. Beispielsweise wehren sich die „besorgten Eltern“ gegen eine altersgemäße Sexualaufklärung an Schulen, die andere Formen der Partnerschaft und Liebe, Sexualität und Geschlechtsidentitäten gleichwertig behandelt. Diese Abweichungen von der Norm seien lediglich zu tolerieren, nicht aber zu akzeptieren. Und wieder haben wir eine moralische Wertung.

Toleranz ist lediglich eine Duldung, ein Ertragen oder das Gewährenlassen von Abweichungen und des Andersseins. Dieses Gewährenlassen geschieht auch wieder vom hohen Ross der Moral herab, von Menschen, die die Wahrheit für sich beanspruchen und abweichende Lebensentwürfe abwerten.

Das „Rheinische Grundgesetz“ bringt die Unterschiedlichkeit aller Menschen auf den Punkt: „Jede Jeck is anners!“. Jeder Mensch ist anders, aber jeder Mensch ist eben gleich viel wert und besitzt die gleiche Würde. Wir ergänzen und bereichern uns gerade in unserer Unterschiedlichkeit.

Wir alle hier im Saal wissen, wir sind zu 99,9% gleich, aber gerade die 0,1 Prozent Unterschiedlichkeit sind entscheidend für unsere Fähigkeit zur Weiterentwicklung.

Respekt und Akzeptanz allen Menschen gegenüber sind nicht verhandelbar, denn Menschenrechte sind nicht verhandelbar.

Prävention ist also auch ein hochpolitisches Feld und wir müssen unnachgiebig gegen jede Form von Diskriminierung kämpfen.

Wir müssen offen und wertfrei über Sexualität sprechen, Menschen ermöglichen sich selbst zu entdecken und sie darin bestärken zu sich zu stehen.

Die medizinische Entwicklung ist rasant und wir kommen mit unseren Diskussionen kaum hinterher. Wir müssen Dinge testen, bewerten und unsere Haltung dazu diskutieren. Sei es bei der PrEP, beim Selbsttest, oder der Diamorphinvergabe. Jeder Tag, den wir damit verbringen, sichert sicherlich die Qualität unserer Arbeit, aber die Menschen, deren Leben es betrifft, die dadurch gestärkt werden können, die lassen wir warten.

Und zur Qualitätssicherung kommen dann wieder die Fragen der Moral:
Wie lange wurde über „Schutz durch Therapie“ diskutiert?! Und die moralischen Bedenken waren die angezogene Handbremse in meinem Bild.

Wenn doch die Vorteile so klar auf der Hand liegen, wie zum Beispiel bei Diamorphin / Methadon – wieso müssen wir so lange diskutieren?

Und hier kosten die Sorgen, die Diskussionen und letztendlich die Moral, Menschen die Gesundheit und auch ihr Leben.

Und das alles, weil wir uns schwertun Rauschzustände zu akzeptieren. Wir leben in einer zunehmend versachlichten, rationalisierten Gesellschaft und bewerten uns und andere nach der Leistungsfähigkeit für das Allgemeinwohl.

Rauscherleben gehört in allen Kulturen in der einen oder anderen Weise selbstverständlich zum Leben.

Jedoch die Unterscheidung und (wieder) moralische Bewertung der Substanzen und Situationen, die zu Rauscherlebnissen führen, werden völlig willkürlich und eben nicht wissenschaftlich fundiert festgelegt.

Fast 200.000 Menschen starben an den Folgen des Alkoholkonsums und des Rauchens.

Allein die durch das Rauchen entstandenen Kosten belaufen sich in Deutschland jährlich auf knapp 80 Milliarden Euro.

An illegalisierten Drogen starben im letzten Jahr 1.333 Menschen. Ich bin überzeugt, eine weniger moralische, restriktive Drogenpolitik hätte einigen davon das Leben gerettet.

Aber: Der Staat kassiert jährlich knapp 20 Milliarden Euro an alkohol- und tabakbezogenen Steuern.

Im Kontext von Drogen zeigt sich bei schwulen Männern in den letzten Jahren aber ein noch ein anderes, präventionsrelevantes Phänomen:

„ChemSex“ also die Nutzung von Drogen im sexuellen Kontext zur Steigerung des Erlebens, aber auch der sexuellen Leistungsfähigkeit, oder zum Abbau von Hemmungen, sowie dem Überwinden der moralischen Hürden vom Sex zwischen Männern und der internalisierten Homophobie, die ich bereits angesprochen habe.

Eine alte, gut bekannte Substanz hat ein beachtliches Comeback hingelegt: Crystal Meth, Methylamphetamin, in der Szene-Sprache „Tina“ oder „Ice“ genannt, hat den Weg in die Kontexte mann-männlichen Sexualerlebens gefunden.

Durch den enormen Kick entsteht eine Verknüpfung des Rauscherlebens durch die Substanz mit dem sexuellen Rausch, die oft kaum mehr aufzulösen ist. Nutzer beschreiben den Sex ohne Chems anschliessend oft als nur noch langweilig. Das stellt uns vor neue Herausforderungen und wir müssen unsere Haltung und Strategie, das Ziel und den Weg dorthin, neu reflektieren und definieren.

Eigentlich sind wir hochkompetent in der Beratung zu iV-Drogengebrauch, wir haben eine gute Infrastruktur aufgebaut, aber die Beratungsangebote für Junkies und auch die Spritzenautomaten werden nicht genutzt, denn iV-drogengebrauchende, schwule Männer sehen nicht als Junkies – sie drücken nicht, sie „slammen“ und grenzen sich so, nicht nur sprachlich deutlich ab.

Wie erreichen wir diese Menschen? Der Konsum findet meist in Kontexten privater Sexparties statt. Sex ist nicht steril und so haben wir es hier mit einer Reihe von Herausforderungen zu tun, denen wir uns gemeinsam stellen müssen.

Wie können wir Anwendungsfehler beim Injizieren vermeiden, wenn das Thema Sex und Drogen, in der Kombination, quasi potenziert tabuisiert ist? Klar ist, wir dürfen den Draht zu den Menschen nicht durch moralische Bewertung verlieren und müssen ihnen weiterhin auf Augenhöhe, mit Respekt und Akzeptanz begegnen, denn auch hier macht uns die Auswirkungen von Moral die Arbeit schwerer.

Bei Unfällen,  Entzündungen, Überdosierungen, oder Wechselwirkungen sprechen die Menschen oft nicht mit ihren Hausärzten, sondern suchen sich aus Scham andere Praxen.

Prävention muss Solidarität fördern, die Lebensrealitäten der Menschen berücksichtigen und ernst nehmen, wissenschaftlich-fundiert aufklären und informieren und last, but not least: partizipativ, also immer unter Einbezug von Menschen mit HIV gestaltet werden.

Mein Appell an Sie alle: Lassen wir die Moral so weit wie möglich beiseite in der Prävention.

Lassen Sie uns die Menschen, ihre Bedürfnisse und Lebenswelten im Zentrum unserer Arbeit behalten und alles dafür tun sie zu empowern.

Und natürlich brauchen wir Kondome. Nur dürfen wir eben nicht zulassen, dass Prävention weiter moralisiert wird und dafür ist das Kondom leider zu einem Symbol geworden. Prävention muss die Menschen ins Zentrum des Handelns stellen, um individuelle Entscheidungen zu treffen. Und sie darf nicht der Infektionsvermeidung als Ziel dienen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.