Vorträge & Workshops

Zu den hier genannten Themenbereichen stehe ich gerne für Vorträge und Workshops zur Verfügung. Anfragen dazu gern per Mail, ich melde mich dann schnellstmöglich.

 

„Sex & Drogen“: Der Leistungsgedanke in unserer Gesellschaft wird immer stärker und macht auch vor unserem Sexualleben nicht halt. So greifen immer mehr Männer zu Drogen, um die Leistungsfähigkeit, das Erleben zu steigern, oder auch vor dem Alltag (Ausgrenzung, Enttäuschung) zu fliehen. Mögliche Fragestellungen:

  • Was sind Gründe hierfür?
  • Worauf muss ich beim Konsum achten?
  • Was sind mögliche Wechselwirkung der Substanzen untereinander oder mit (HIV-)Medikamenten?
  • Worin liegen Risiken im Konsum von Drogen?
  • Welche Rolle spielt das Selbstwertgefühl beim Drogenkonsum?
  • Wovor fliehe ich mit dem Konsum von Drogen?

 

„HIV & Depressionen“: HIV ist eine Infektion, die den Körper insgesamt betrifft und aus einem ganzheitlichen Blickwinkel darf die psychische Gesundheit nicht außer Acht gelassen werden. Schwule Männer und Menschen mit HIV leiden häufiger an depressiven Verstimmungen, Überlastungstungsreaktionen und Depressionen.

  • Was sind die Gründe hierfür?
  • Wie kann ich mich selbst einschätzen und Hilfe suchen bevor es zu einer Krise kommt?
  • Wie kann ich mein Selbstwertgefühl stärken und Depressionen vorbeugen?

 

„Safer Sex 3.0“: Die Präventionsbotschaft „Ficken nur mit Gummi“ ist spätestens seit 2008 überholt. Was hat sich seitdem getan? Die rasante Entwicklung der Medizin bringt uns eine Reihe neuer Möglichkeiten in der Prävention. Die Behandlung von HIV wird zunehmend leichter und ist bereits medizinische Routine. Menschen mit HIV in funktionierender antiretroviraler Therapie (ART) sind nicht mehr infektiös. Eine Ansteckung mit HIV kann mit „der Pille davor“ (PrEP) und auch mit „der Pille danach“ (PEP) verhindert werden.

  • Ist das Kondom damit Geschichte?
  • Ist „Schutz durch Therapie“ wirklich sicher?
  • Wie funktioniert das mit der biomedizinischen Prävention?
  • Was ist mit den anderen sexuell übertragbaren Infektionen?
  • Sollten Menschen mit HIV nicht schon aus moralischen Gründen Kondome benutzen?

 

„Straightacting“ und „heterolike“ – Warum wollen Schwule unsichtbar sein?!:  Diese beiden Begriffe tauchen gerade in Chat-Profilen immer wieder auf und sollen auf einen besonders männlichen Nutzer hinter dem Profil aufmerksam machen. Doch gerade in der Öffentlichkeit will man mit diesen Zuschreibungen als schwuler Mann doch nicht von anderen Männern unterscheidbar, also als Schwuler unsichtbar, sein.

  • Ist „straightacting“ das Ende der schwulen Emanzipation?
  • Woher kommt das Verlangen nach Unsichtbarkeit?
  • Wie wird schwuler Sex heterolike?!

 

„Keine Alten, keine Dicken, keine Asiaten und nur Gesunde!“: Binnendiskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung in der schwulen Online-Welt. Die schwule Welt wird nicht nur „heterolike“, sondern sie mag es jung, muskulös, weiß und gesund. Das wertet im Gegenzug alle Menschen ab, die diesen Idealen  nicht entsprechen.

  • Warum setzt sich die schwule Welt selbst so unter Druck „jung“ und „schön“ zu sein?
  • Warum bedeuten diese Ab- und Ausgrenzungen die Abwertung aller, die diesen Bildern nicht entsprechen?
  • Woher kommen diese Idealbilder und warum stehen sie der Emanzipation entgegen?
  • Warum ist es rassistisch, wenn Personengruppen aufgrund ihrer Herkunft und Merkmale zurückgewiesen werden?